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5 Jahre ANERKENNUNG der KNPV von PHV “DE HUIFKAR” Deutschland!!
Vor 7 Jahren gründeten wir unseren Club, 5 Jahre sind wir anerkannt durch die KNPV, wie die Zeit vergeht..... Es wurde viel trainiert, viel gekämpft und viel erreicht!! Voller Stolz können wir zurückblicken und sagen, daß dies noch keiner geschafft hat und unser Club immer noch einzigartig ist und lebt!! Wir haben sehr harte Zeiten hinter uns. Mußten uns sehr oft gegen Dummheit, Neid und Missgunst behaupten. Gegen Behörden und sogenannte Sachverständige argumentieren und um unsere Sache kämpfen. Wir verloren zwei unserer liebsten und wichtigsten (Gründungs-)Mitglieder, MONIC LANGELAAR und JAN SMITS, dieser Tiefschlag brauchte sehr lange Zeit um sich zu erholen!! Wir bauten eine neue Generation auf, MANFRED BRAATZ (PAKWERK, und PH1), ROBERT MILLI (PH1), JULIA KÜHNLE (PH1), ALEXANDRA BAUMGÄRTNER (PH1), STEFFI FALLIS (RETTUNGSHUND), FRANK SCHÖNE (RETTUNGSHUND), die es geschafft hat sich zu profilieren und weiterhin den Club am Leben zu erhalten. Ich als “Voorzitter” bin sehr stolz auf unsere Arbeit, bin sehr stolz auf alle unsere Mitglieder, die mit dem Club einen Weg gehen der sehr steinig ist. Ich weiß an dieser Stelle nicht wie ich beginnen soll. Da sind so viele Menschen die uns halfen und uns unterstützten. So viele liebe Menschen die uns Mut durch E-Mails, Gästebucheinträge und Telefonate gaben. So viele Menschen die selbst ihren Kopf riskierten, wenn sie uns weiterhalfen. Ich weiß wirklich nicht wo ich beginnen soll, ich hoffe nur, daß ich niemanden vergesse!! Wenn du jahrelang um immer die gleiche Sache kämpfst und dich täglich profilieren mußt, kommst du zwangsläufig an einen Punkt an dem du dich fragst wie wichtig dies alles ist. Und genau an diesem Punkt ist es so unendlich wichtig ein Feedback von außerhalb zu bekommen!! Also an dieser Stelle ALLEN die uns je unterstützt haben, EIN HERZLICHES DANKESCHÖN!!! Ihr habt mit dazu beigetragen, daß wir uns wieder sammeln konnten, Kampftrieb entwickeln konnten und mit List und Mut unseren Club zu dem machen konnten was er heute ist!!
 HEL beim Stock auf mich, die neue Generation!!
Ich möchte an dieser Stelle etwas ausholen. Es soll zum 5 jährigen Jubiläum etwas über die Vergangenheit und die Zukunft unseres Clubs geschrieben werden. Ich möchte der Welt einfach mitteilen wie sehr wir um unsere Sache kämpfen mußten, was wir heute immer noch bringen müssen und wie wir uns über Wasser halten. Es soll meinen ganzen Stolz auf diesen Club wiederspiegeln, welcher unser aller Leben und Lebensphilosophie bedeutet!! KNPV bedeutet zusammenzuhalten, sich für seinen Nachbarn und dessen Hund zu interessieren, sich aufzuopfern für Clubmitglieder, zusammen an einem Strang zu ziehen. Ehrlichkeit und Offenheit stehen hier genauso im Mittelpunkt wie Kampftrieb, Beständigkeit und Härte. Es ist eine Lebensaufgabe außerhalb von Holland einen solchen Club am Leben zu erhalten. Wir trainieren immer noch konstant 3x die Woche, leisten Öffentlichkeitsarbeit, unterstützen die umliegenden Polizeihundestaffeln mit Rat und Tat und stehen zu jedem Praxistraining zur Verfügung. Es wurde in all den Jahren ein Komplex aufgebaut der sich komplett auf die Ausbildung von Arbeitshunden konzentriert. Ob Sport-, Dienst- oder Rettungshund, wir sind mittlerweile so vernetzt und engagiert, daß wir alles abdecken. Dies war auch nötig. Zum Teil zur Weiterbildung unserer eigenen Philosophie der Ausbildung, zum anderen weil wir darin einen Sinn sahen nicht nur unser Programm ableisten zu können. Wir konnten mit der Art und der Philosophie der Ausbildung in der KNPV und unserer Offenheit Neuem gegenüber sehr vielen Hunden und Hundeführern in jedem Bereich weiterhelfen. Wichtig war uns schon eh und je die Ehrlichkeit mit dem Hund und dessen Ausbildung, ohne dieses Motto hätten wir es vielleicht nicht so weit gebracht....
 “de WERP” von der neuen Generation...
Wie schon andernorts auf der HP zu lesen, begann alles im Jahr 2000. Das magische Jahr für uns... Danni und ich, noch im IPO Sport tätig, lernten Monic kennen. Sie war mit ihrem damaligen Rüden “ROCKY” auf einem IPO Platz zu Besuch und schaute das Treiben dort an. Sofort kamen wir ins Gespräch, vorgeprägt durch die Videos von Herman Bos sprachen wir sie auf die Arbeit in der KNPV an. Und ab da war der Grundstein gelegt. Sie erzählte daß sie schon, vor ihrer Zeit in Deutschland, KNPV trainierte. Ihr damaliger Mann, Jan, war sogar Pakwerker. Wir glaubten anfangs unseren Ohren nicht. Immer öfter trafen wir uns und unterhielten uns über diese interessante Arbeit in Holland. Von einem Tag auf den anderen wurde beschlossen, daß ich nun auch einen solchen “xMechelaar” haben möchte. Monic organisierte mir einen Welpen über den Rüden “ARRAS” van Heesen, ich taufte ihn “Iwan”. Die nächsten Schritte wurden beschlossen, immer öfter trafen wir uns, immer besser gefielen uns diese Mischlinge, immer mehr kamen wir vom deutschen Einheitsprogramm und dessen Zucht ab und immer mehr fühlten wir uns nach Holland hingezogen. So schnell wie ich Iwan hatte organisierte Monic ein Grundstück gleich bei ihr um die Ecke. Es war perfekt, Wald zum Revieren, eine Laan zum Stellen und ein kleiner Platz zur Unterordnung der über und über mit Brombeeren bewachsen war. Also klar Schiff machen. Unter all den Brombeeren fanden wir dann irgendwann unseren Planwagen “De Huifkar”.

Das Grundstück wurde gerodet und mit Rasen kultiviert. Wir kauften zu dieser Zeit dann “Eva”, die Stammhündin unserer Zucht, sie war damals belegt vom Vater meines “Iwan”. Danni sollte sie später führen. Doch zunächst mußte viel gemacht werden. Ein Graben für den Weitsprung mußte ausgehoben werden, eine Steilwand und eine Hürde gebaut werden. Dies lag in meiner Hand. Die Grundvoraussetzungen waren geschafft. Es fehlte nur an Geld für Anzug und Unterkunft bei schlechtem Wetter. Doch das störte niemanden, wir waren ja zum Trainieren da und nicht zum tratschen. Ob Sommer oder Winter, ob Schnee oder Regen, wir waren immer im Training. Aufenthaltsort zum Pausieren war der Planwagen, welcher keine Seitenwände besaß und im Winter verdammt kalt war. Wir trainierten das erste Jahr komplett ohne Pak. Das Geld dafür fehlte schlicht weg. Es gab auch so viel zu tun, ob apportieren, revieren oder folgen, uns wurde es nie langweilig, wir wollten einfach nur trainieren.
Unsere damalige Originalbesetzung und Bilder unseres Clubs:
 JAN SMITS
 MONIC LANGELAAR
Ohne diese Beiden wäre nichts passiert!!!!
 DANNI, meine heutige Frau und Mutter unseres Sohnes Lars
 Und meine Wenigkeit
 Unser heiliger Platz
 Unsere Stelllaan
 Unser heutiges Clubhaus
Im Jahr 2001 organisierte dann, wieder mal Monic, unseren ersten Pak. Er war gebraucht und kam von Ari van Hout. Unser erster bekennender Unterstützer aus Holland. Der Pak kostete 350,- DM ohne Jute, klar packten wir diesen ein. Voller Stolz über diesen Erwerb begann nun das endgültige Training. Nun gab es kein Halten mehr. Monic und Jan hatten noch zwei alte xMechelaars aus Holland. Sie bewachten ein großes Autohaus in dem Jan als Lackierer arbeitete. Beide Hunde hatten ein KNPV Certificaat. Es waren “Katja” und “Ringo” der Vater von Nike und weiterer Stammvater unserer Zucht. Von diesen Hunden durfte ich Pakwerk lernen. Das war ein Ding. Anfangs noch total unbeholfen und steif im Pak bekam ich doch recht zügig den Dreh raus und lernte von Mal zu Mal mehr dazu. Der nächste Winter stand davor, nun mußte endlich eine bessere Unterkunft her. Jan organisierte uns also einen Bauwagen. Endlich trocken und ein Ölofen war auch vorhanden. Das war ein wichtiger Schritt, denn was macht die KNPV ohne Kaffee?? Und den konnte man nun doch besser im “Clubhaus” genießen... Es ging jedenfalls zügig voran mit unseren Hunden. Durch die lange Vorarbeit in Unterordnung, Revieren und Wasserarbeit konnten wir uns nun immer mehr aufs Pakwerk konzentrieren. Unsere Hunde machten gute Fortschritte. 2003 wurde dann die erste Körung angemeldet. Eva und Danni waren nun dran zur PH1.
 EVA PH1 Damals schrieben wir uns noch für die Provinz Gelderland ein und mußten in Barneveld antreten. Es lief damals Verschiedenes schief, vor allem in der “wijze van voorbrengen”; wir bekamen aber trotzdem unser Certificaat und uns liefen allen die Tränen die Backen hinunter. Wir waren so glücklich über diese Leistung und bekamen nun ein so großes Feedback durch diese bestandene Prüfung!! Im Sommer waren Rocky und Iwan an der Reihe. Iwan mußte leider nach der Werpübung abbrechen, wie wir später erfuhren, wegen einem verschluckten Schlüssel der nur knapp vor der Lunge saß.... Rocky bestand mit Bravour und Certificaat Met Lof!! Nun kamen wieder Eva mit Danni an die Reihe. PH2 und Object standen nun auf dem Programm. Wir wechselten zu dieser Zeit unsere Provinz nach Limburg. Hier wurden wir vom Club “ONS GENOEGEN ANNA” in Nederweert herzlich aufgenommen. Wir ersparten uns somit 150km Weg. Danni bestand beide Prüfungen, Object sogar MET LOF und wir konnten ebenfalls wieder feiern. Es war so schön!! Wir trotzten all Denjenigen die immer noch über uns lachten. Es wurde in Internetforen über uns gescholten, hergezogen und wir wurden verhöhnt. Doch wir trotzten und ließen uns nicht beeinflussen. Rocky kam nun zur PH2, auch hier wieder Met Lof!! Was ein Erfolg!!! In der Zwischenzeit wurde “NIKE” gebohren. Sie war die zukünftige Generation. Ich war von Anfang an überzeugt von diesem Hund und lag wie man später sah auch vollkommen richtig.
 ROCKY PH1
 IWAN PH1 (nicht bestanden bei “de Werp”)
Der erste Ärger bahnte sich nun an. Es waren zwar schon zuvor heftige Diskussionen in Deutschland über unsere Daseinsberechtigung, aber nun sollte es ernst werden.... Während eines Trainings kettete ich meinen damaligen Jagdterrier auf dem Übungsplatz an. Er schrie wenn er den Helfer sah und drehte förmlich ab. Das Problem dabei waren Fußgänger, sie dachten bei uns würden Hunde gequält und zeigten uns prompt an. Kurz nach dem Training stand also, die nun sehr befreundete, Hundestaffel auf dem Platz und kontrollierte unser Dasein. Es wurde alles aufgenommen, wir sprachen über unsere Ausbildung, die Hunde wurden kontrolliert und als absolut sozial empfunden. Ihnen gefiehl unsere Ehrlichkeit und die Arbeit mit den Hunden. Doch es ging leider weiter. Der damalige Chef der Staffel konnte nicht verstehen, daß wir unsere Hunde “zivil” ausbildeten. Auch nachdem wir ihm erklärten, daß die Vollschutzarbeit nichts aber auch gar nichts mit Zivilarbeit zu tun hat, kam er von dem Roß nicht runter. Er war so unwissend, daß er nichts über die Ausbildung wußte, nicht unterscheiden konnte zwischen “Jutearbeit” und zivilem arbeiten für den Polizeihund auf der Straße; er konnte nicht mal mit unserer Prüfungsordnung etwas anfangen... Nach etlichen Gesprächen, Kontrollen, Anwälten und Diskussionen wurde dann das Thema fallen gelassen. Unser Grundstück ist eingefriedet, das Ordnungsamt und der Veterinär hatten nichts zu beanstanden und nach geltendem Gesetz ist die Arbeit am Vollschutz nicht verboten!! Wir fühlten uns dennoch immer beobachtet. Immer wieder kamen Diskussionen auf. Vollschutz sei verboten, unser Hunde aggressiv. Einer dieser “spezialisierten Sachverständigen” behauptete sogar, daß unsere Hunde auf den Hals trainiert werden würden.... Wir fragten uns zwar wie das ginge, so viele Stellübungen wie wir jede Übungsstunde machen, so viele Helfer hatten wir ja gar nicht... Wir fragten uns schon ob wir Annoncen schalten sollten um neues Blut auf den Platz zu bekommen... Andere behaupteten uns sollte der Garaus gemacht werden, weil das Revieren nach der Holzkiste die Hunde aggressiv mache und der Hund auf leblose Objekte scharf gemacht wird.... Wieder andere sahen in der Ausbildung zum Gegenstandsbewachen eine ganz klare Aggressionsförderung und probierten uns so zu kriegen, da ja die Förderung von Aggressionen nur der Polizei obliegt. -DANACH ENTSTAND DER ARTIKEL “AGGRESSIONSFÖRDERUNG”.... Wir mußten uns nun fast wöchentlich mit immer klugeren und fachlich fundierteren Sachverständigen auseinandersetzen... Wir luden sie zum Training ein, keiner kam.... Sie behaupteten alle von der Sache eine Ahnung zu haben, sie verurteilten unsere Arbeit, unsere Hunde und uns zu Kriminellen ohne uns je gesehen zu haben. Und ohne je selbst einen Hund ausgebildet zu haben, geschweige denn in unserem Programm.... Nur weil wir keinem Verein angehörten, uns gegen den VDH und die FCI wehren und gewissen Leuten und Züchtern trotzen. Genau den Leuten die Ausbildung und Aggressionsförderung betreiben, um jährlich zig Hunde für 10 000de von € zu verkaufen und Qualzuchten mit krummen Rücken, Fell- und Allergieproblemen, Zahnproblemen, Magen- und Darmproblemen und was weiß ich noch alles züchten, die am Stammtisch sitzen und nur prahlen und saufen können. Wir trotzen all diesen Leuten und den Verbänden die dies dulden und als ausbilderisch wertvoll vertreten, weil wir diesen Lug und Betrug welcher im VDH betrieben wird nicht mehr mitmachen möchten. Wir entwickelten eine List und begannen unsere Arbeit in jeder Hinsicht abzusichern. Wir arbeiteten nun noch viel enger mit Hundestaffeln zusammen. Bekamen von diesen das Feedback, daß wir unsere Sache gut machen und wir uns auf sie berufen könnten. Wir begannen mit Rettungshundestaffeln zu arbeiten und begannen Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Wir lernten die Angst die uns Funktionäre der Verbände einflösten umzusetzen. Wir gaben bei Sommerfesten auf VDH Vereinen Vorführungen und standen zum Schluß zu Diskussionen zur fürVerfügung. Parallel dazu wurde unsere HP www.x-mechelaars.de gegründet und ausgebaut. Hier schrieb ich mir meinen ganzen Frust, mein Wissen und Erfahrungen von der Seele. Diese HP sollte Basis unserer Öffentlichkeitsarbeit werden. Hier schrieb ich mir alles vom Hals was wir erlebten. Hier veröffentlichte ich all die Wahrheiten die ich erlebte und ich blieb immer ehrlich sowie unübertrieben!!! Es wurde ein riesen Renner und wir haben nun knapp 100 000 Besucher auf unserer HP gehabt. Wir bekamen 100te von Emails und Feedbacks die uns zum Weitermachen aufforderten. Wir lernten, daß die Sache der KNPV doch sehr viele Leute mehr interessierte. Und noch besser, wir sahen wieviele Hundesportler sich genauso von den Verbänden betrogen fühlten. Diese Verbände dürfen viel zu selbständig arbeiten und entwickelten sich in all den Jahren mehr zu Zuchtverbänden hinter denen sehr sehr viel Macht und vor allem Geld steckt. Wir waren also nicht alleine mit unserer Meinung und das machte uns wieder stark!!

 Also es tut mir leid, ich möchte niemanden beleidigen aber wenn das Gebrauchshunde darstellen sollen... Ich würde mich als Käufer eines solchen Hundes an die Verbraucherzentrale wenden, weil das Produkt nicht das hält was der Hersteller verspricht....

 Und so war er einmal, der Gebrauchshund Nr.1.......
Aber weg vom Lachen und weiter im Text: Ebenfalls zu unserer Zeit gründete sich der CGH. Des öfteren waren wir dort zum Training und zum Erfahrungsaustausch. Wir zogen letztendlich an einem Strang. Auch dieser Club wollte der Macht des VDH trotzen. Da wir schon immer von dessen Funktionären bedroht wurden und uns langsam das Geld für Anwälte ausging, wurde uns angeboten im CGH Mitglied zu werden. Wir hatten nun die Möglichkeit auf finanzielle und rechtliche Unterstützung dank des Vorstandes “Zeulner” und “Stengel”. Und es machte auch Spass in dieser ersten Generation des CGH mitzuwirken. Es wurde noch seriös gearbeitet und man hatte gute Hunde. Nach einigen Jahren spaltete sich allerdings dieser Club. Es entstanden Gruppen die absolut selbständig arbeiteten und keinerlei Ziel zu verfolgen schienen. Der Einzigste der wohl das erreichte was er sich vornahm war HELMUT BENDER. Er legte mit seiner Hündin Französisch Ring 1, 2 und 3 ab und trainiert nun immer noch mit der nächsten Generation, nun auf unserem Platz... Wir wurden nun auch oft aus diesen Gruppierungen belächelt, von Leuten die Maulkorb und Leinenzwang hatten, selber noch nie einen Hund geführt hatten, keinerlei Ziel mit dem Hund verfolgten und schon gar keine Ahnung vom Ausbilden hatten, was uns dazu veranlasste diese Gruppen nicht mehr zu unterstützen.
Wir machten von nun ab unser eigenes Ding. Die Arbeit mit den Staffeln wurde ausgebaut. Wir trainierten mit Leuten von SEK, BGS, LAPO und BW. Alle kamen zum Lernen und zum Erfahrungsaustausch zu uns “auf neutralen Boden”.
Nun kam die Zeit für NIKE. Ich trainierte bereits 2 Jahre mit ihr, sie stand super da. Im Winter 2004 machten wir unseren 4. Wurf nach “REMCO”. Im Mai 2005 ging ich mit ihr zur PH1 Körung und holte 429 Punkte, das war vorher noch nicht gewesen. Überglücklich trainierten wir weiter, gleich im Sommer holte sie das Object Certificaat ebenfalls Met Lof!! Es ging weiter, wir stellten sie nun wieder um auf PH1 und nahmen an der Limburger Meisterschaft für PH1 Hunde teil. Schon die Einladung zu dieser Meisterschaft war für uns absoluter Stolz. Nur die 10 besten Hunde in diesem Jahr dürfen daran teilnehmen. Wir kamen, sahen und siegten!! KAMPIOEN VAN LIMBURG 2005 PHV “DE HUIFKAR” met KAI en de Hond NIKE!!!!!

Es flossen wieder einmal dicke Tränen. So stolz waren wir auf diesen Sieg!! Gleich im Anschluß mußte Nike wieder umgestellt werden, denn ich war schon gemeldet für die PH2 Körung. Auch hier Certificaat met lof!! Es folgte danach noch ein Nachtpokalkampf nach PH1 an dem ich 5. wurde und beendete somit dieses Jahr!!!

Leider konnte Monic damals nicht bei uns sein. Sie lebte schon getrennt von Jan und erfuhr die Ergebnisse dann übers Telefon.
Ein Jahr später der zweite Schock, Jan verließ ebenfalls Deutschland und unseren Club. Die Liebe als Vater zu seiner Tochter war zu groß und er beschloß wieder nach Hause nach Holland zu ziehen, um seine Tochter öfter sehen zu können. Es war für unseren Club wohl der härteste Schlag diese zwei Menschen zu verlieren. Monic die alles organisierte und Jan der mit mir immer im Pak stand. Wir teilten alles miteinander, hatten alle Höhen und Tiefen mitgemacht....
Wir kamen in ein großes Loch, keinen zweiten Helfer mehr, keine Organisation die alles in Holland abklärte, keine Freunde mehr die da waren um uns zu unterstützen. Doch wir wollten den Club keinesfalls fallen lassen. Und wenn wir auf den Brustwarzen zum Training kriechen wollten, doch auf keinen Fall aufgeben.
NUN KAM MANFRED INS SPIEL.

Mit ihm figurierte ich auf einem IPO Platz. Ich weiß nicht mehr ob ich ihn fragte oder er sich anbot, jedenfalls waren wir uns einig, daß er uns für dieses Jahr, 2006, aushelfen würde um NIKE nochmals zur Titelverteidigung zu bringen. Es reichte leider nicht ganz aus und wir belegten nur Platz 9. Die Kluft im Training und die Trainingspause waren zu groß. Manfred gab 500% hatte aber noch kein Wissen und noch weniger Erfahrung im Pak um einen Hund over de Top zu bringen. Machte ja nix aus, dabei sein ist ja alles!! Aber....., schon ging es wieder rund in unseren Foren: “ Eintagsfliege, das haben wir doch schon immer gewußt, daß die nix können” und und und. Was sie nicht wußten, daß Manfred am Ball blieb und uns weiterhin unterstützte. Er lernte und lernte, war zweimal die Woche und öfters zum Training da, wohlgemerkt: nur für Pakwerk!! Und er fährt rund 60 km pro Übungsstunde....!!! Wir trainierten hart, sehr hart. Es kam das Jahr 2007. Wieder einmal Limburgse Kampioenschap und nun hagelte es Punkte und den 3. Platz mit 3 Punkten Unterschied zum ersten. Wir waren wieder da!!!

Zwischenzeitlich veränderte sich viel in der Clubstruktur. Robert kam hinzu, sowie Julia und Steffie. Danach Frank, er trainiert den Rettungshund nach KNPV, und Alex vom BGS. Dies stellt nun momentan den Kern unseres Clubs da. Das Training ist immer voll besetzt, wir trainieren seriös und regelmäßig, stehen im engen Kontakt mit Holland und müssen nun die nächsten Jahre ausharren bis die Zukunft vom Club ihre ersten Körungen gemacht hat. Dies wird nun noch ein paar heftige Übungsstunden andauern, aber wir sind wieder wer und können uns jederzeit sehen lassen. Einen großen Rückfall hatten wir durch Marco den Manfred trainierte. Er starb im Frühjahr diesen Jahres an einer Magendrehung kurz nach der Wasserarbeit in Holland. Nun arbeitet Manfred mit Cobra, eine sehr vielversprechende Hündin mit einem sehr guten Hundeführer!! Wir hoffen daß uns beide noch sehr lange erhalten bleiben!!!
Dies ist nun eine kurze Zusammenfassung unserer Clubgeschichte. Ich möchte auf viele Sachen nicht so ausführlich eingehen, das würde den Rahmen sprengen. Ich möchte hier nur anhand von kleinen Beispielen zeigen wie schwierig es war und sein kann wenn kleine Teile aus dem Club nicht passen und man gegen den Strom der funktionierenden Verbände anschwimmen muß. Wir sind wie ein Puzzel, bei uns muß alles funktionieren, jedes Teil passt zum anderen, wir sind Freunde und helfen uns in allen Situationen. Wir trotzten somit Sturm und Wind und blieben wie wir sind!!!
Auch hier möchte ich nochmals betonen: Wir bleiben wie wir sind. Die Verbände des VDH kotzen uns an. Sie bringen nur kranke und von Inzucht degenerierte Hunde. Das VDH Zuchtprogramm macht alle krank und hält schon lange nicht mehr was es verspricht. Wer probiert unseren Weg zu gehen, ehrlich zu sein und gesunde Hunde will wird sehr schnell merken wo er in Deutschland an seine Grenzen stößt. Aber ich kann hier nur Jeden zum Querdenken auffordern. Die Einheitsmasse die wir hier landesweit haben bringt unserem Hundesport den Tod!!!
Ich möchte im Anschluß noch ein paar Menschen danken die zum einen unseren Club, unsere Ausbildung, unseren Kampftrieb und unsere Liebe zur Arbeit extrem prägten. Ich weiß noch nicht wo ich beginnen soll, ich hoffe ich erwähne alle und vergesse keinen.
Beginnen möchte ich mit dem Anfang unserer Geschichte und in Holland. Da waren Janny und Ari van Heesen aus Bennekom. Sie schenkten uns das erste Vertrauen und gaben uns die Unterstützung von ihrem Club PHV “De Bosrand”.
Als wir dann nach Limburg wechselten kam Jan Linders ins Spiel. Seither trainieren wir nun 5 Jahre in Nederweert bei PHV “ONS GENOEGEN ANNA”. Hier möchte ich allen danken und dem gesamten Club meine ganze Dankbarkeit schenken!! Das ist unser absoluter Lieblingsclub und ohne diesen Club, die Unterstützung aller Mitglieder und dem gegenseitigen Vertrauen hätten wir verdammt schlecht ausgesehen. Besonders erwähnen möchte ich hier Jan Linders, der immer für uns da war, der uns alles lehrte und immer hinter uns stand!! Mart Seerden, der Commissaris wedstrijden en keuringen van Limburg, er erledigte allen Schreibkram und hilft wo er nur kann, vom Pakwerk ganz abgesehen!! Tjeu und Tom Steijvers, die Familie mit den guten Hunden und Tjeu der uns in jeder Lage aushalf!! Pascal und Bert van Tongerloo, sie waren immer parat und trainierten sehr hart mit uns, Pascal ist ein klasse Pakwerker, mit ihm zu trainieren ist immer lustig!! Mart Ebus, Lei, Remco, Piet und alle anderen die immer für uns sorgten!!!
Namentlich möchte ich auch Jack Puts und Peter Bänzinger erwähnen, die uns in der NIKE PH1 Körung so sehr unter die Arme griffen!!
Dann natürlich unseren guten Ari van Hout, von dem wir unseren ersten Pak bekamen und der uns auf so vielen Körungen zur Seite stand!!
Es folgt nun Dhr. Ronald van Leeuwen!! Ihm habe ich mein heutiges Wissen vom Pakwerk und den Aufbau von Hunden zu verdanken!! Er ist wohl eine der herausragendsten Personen die meine Philosophie über echte und gute Hunde und deren Ausbildung prägten!!!
Als weiteres möchte ich unseren deutschen Unterstützern danken!! Beginnen möchte ich mit Thomas Szielasko und seiner Ludwigsburger Polizeihundestaffel. Er stand in all den harten Tagen für mich bereit, half und riskierte wo er nur konnte, er hatte immer ein offenes Ohr für mich und war immer zum Ausheulen für mich da!! Dir, einen ganz lieben Dank mein Freund!!
Dann natürlich Chris Berensmann; wir haben nicht oft miteinander trainiert. Aber die Trainingseinheiten die ich mit ihm hatte, haben wohl mein ganzes Leben und die Philosophie der Diensthundeausbildung geprägt!! Mehr Sachlichkeit, Wissen und Erfahrung im Praxisbereich konnte mir noch niemand vermitteln!! All die Diensthundeführer mit denen ich heute zusammenarbeite sollten ihm danken, ohne ihn wäre unser Training lange nicht so intensiv wie lehrreich!!!!
Erwähnen möchte ich natürlich meinen Freund Alex Binder, der sehr oft einsprang und trotz seinem kaputten Knie Pakwerk machte!!
Auch MICHAEL SCHREINER einen ganz großen Dank!! Er brachte uns die Philosophie der Rettungshunde nahe und öffnete uns die Augen wer diesen “BERUF” auch wirklich ehrlich betreibt....
Ebenso UWE MARK, mit ihm verbrachte ich sehr viel Zeit in Gesprächen, ebenfalls im Rettungshundebereich.
Nun einen besonderen Dank an TINO APPELDORN!! Er ist einfach immer ein guter Freund und aus dem gleichen Holz wie ich. Er unterstützte mich so oft, ob in Gesprächen, die wir nächtelang führten, oder als Helfer in unseren schwierigen Zeiten!!
Ebenfalls möchte ich der gesamten Polizeihundestaffel aus Walldorf danken. Sie machte uns zwar anfangs das Leben zur Hölle, als sie aber erkannten, daß wir ganz normale Bürger sind, die auf ihrer Seite stehen, mit ihnen für gute Hunde kämpfen, sie unterstüzen und mit ihnen arbeiten möchten, waren sie wie ausgetauscht. Ich möchte hier besonders TONI BERGSCH, INGO WEIGAND, KARL HEINZ NIERATZKY und wirklich ALLE anderen erwähnen!! Wir werden auch in Zukunft immer gut zusammenarbeiten!!!
Ganz wichtig: Steffen und Malte Kuschnierzik!! Die Einzelkämpfer aus dem Harz!! Euch muß man wirklich noch viel mehr Arbeit anerkennen. Sie arbeiten unter weitaus schwierigeren Umständen und bildeten den HH “AJAX” in Perfektion aus!!
Das Beste zum Schluß heißt es immer... Nun kommt mein ganz dicker Freund CHRISTIAN LANG!!! Er hat bei uns noch kein Pakwerk gemacht, er hat noch keine Gegenstände ausgelegt und noch keine Kiste versteckt, aber wenn er da ist ist immer alles anders!! Dafür liebe ich ihn und möchte ihn nicht mehr missen. EIN MANN EIN WORT, das ist das was uns ausmacht. Ich bin stolz ihn auf der Seite zu haben und hoffe das er als frischgebackener Kommissar zurück ins hundlerische Leben kommt!!!
Nochmals zu erwähnen, wir danken allen die je eine E-Mail geschickt oder sich ins Gästebuch eingetragen haben, die angerufen haben oder vorbeikamen!! Ich kann hier wirklich nicht alle erwähnen das würde den Rahmen sprengen.
AM 3. OKTOBER HIELTEN WIR AUF UNSEREM KNPV PLATZ EIN KLEINES JUBILÄUMSFEST MIT VORFÜHRUNG UNSERER HUNDE AB!! Zu den Bildern kommt ihr, wenn ihr nachfolgenden Link anklickt:
Jubiläumsfest
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